Auf Achse - 2. Versuch - 2023

Satz mit "X" - Saisonabschluss, das war wohl nix....

Zwischen Weihnachten und Neujahr saßen wir bei uns zu Hause im Wohnzimmer beim Kaffee, als meine Schwiegertochter diesen einen Satz sagte: "Es ist so warm, eigentlich müssten wir noch ein paar Tage wegfahren..."

Nun, das Wohnmobil stand in unserer Werkstatt und war bis auf ein paar Kleinigkeiten eingeräumt. Zuerst überlegten wir, nach Heidelberg zu fahren, das zwar schön, aber nicht unbedingt wohnmobilfreundlich ist. So fiel die Wahl auf Köln, dort waren wir schon, dort kennen wir uns aus. Wir fuhren am 31.12. vormittags los und kamen gegen 14 Uhr in Köln an. Wir hatten leichte Regenschauer und 18 Grad ! Später kam dann in den Medien, daß es das wärmste Silvester seit der Wetteraufzeichnung war - wer´s glaubt...

Eigentlich wollten wir zunächst Richtung Schokoladenmuseum / Kranhäuser, fanden dann aber heraus, dass der Weihnachtsmarkt noch geöffnet war, den wir natürlich besuchten. Danach ging es trotzdem zum Schokoladenmuseum, auch dort war Neujahrsmarkt mit Riesenrad. Nach diesem Besuch liefen wir noch ein Stück bis zum Bayerthalgürtel. Auf dem Rückweg machen wir noch kurz Halt am Neujahrsmarkt und gingen dann Richtung Innenstadt. Am Heumarkt hatte 2 Tage zuvor ein Augustiner-Restaurant aufgemacht, der Laden war gerammelt voll. Trotzdem bekamen wir einen Platz, das Personal war sehr aufmerksam und zuvorkommend und wir bekamen erstaunlich schnell unser Essen - Augustiner halt...

Nach dem Essen ging es über den Weihnachtsmarkt zur Domplatte. Überall standen Sicherheitsleute, wir wurden auch mehrmals kontrolliert - offenbar hatte man in Köln dazugelernt. Im Dom war gerade Messe und wir wurden freundlich gebeten, uns entsprechend leise zu verhalten, was aber ein paar Frauen mit Kopftüchern und ihre lärmenden Kinder nicht für nötig hielten. Respekt vor dem Dompersonal - ich hätte sie rausgeworfen. Dann mussten wir feststellen, dass alle Brücken über den Rhein aus Sicherheitsgründen gesperrt waren - gerne hätte ich mir das Feuerwerk von der anderen Rheinseite aus angesehen. Wir hätten zwar die Straßenbahn benutzen können, aber das war uns dann doch zu unsicher. So drehten wir noch ein paar Runden durch die Fußgängerzone, nochmal zu den Märkten und schließlich zurück zum Wohnmobil. Ab etwa 17 Uhr sah man immer mehr Feuerwerkskörper aufsteigen. Gegen 22 Uhr machten wir uns dann noch einmal auf den Weg  zur Domplatte und dem Rheinufer. Mittlerweile war dort fast kein Durchkommen mehr und die Feuerwerksraketen flogen teilweise dicht über den Köpfen der Leute herum. So machten wir uns auf den Weg zum Wohnmobil und schauten uns den Rest des Feuerwerks von dort aus an. Laut meiner Uhr sind wir an diesem Tag etwa 33 000 Schritte gelaufen.

Sonntag, Neujahr: Nach dem Früstück gingen wir zu Fuß zum "anderen Ufer", waren auf dem Panorama-Turm (Cologne View) und drehten eine Runde durch Deutz. Auf dem Weihnachtsmarkt gab´s Currywurst und Waffeln. Nach einer erneuen Runde durch Fußgängerzone, Alter Markt und Domplatte gingen wir zurück zum Wohnmobil und ließen die Seele baumeln.  Am Abend gingen wir nochmal über die Rheinbrücke zum dortigen Weihnachtsmarkt. Pünktlich um 21.30 Uhr ginge alle Klappen herunter und alle Geschäfte machten zu. Ein paar Minuten später war auch schon die Kontrolle vom Ordnungsamt da.... Sachen gibt`s...

Montags machten wir dann noch einen Einkaufsbummel in der Fußgängerzone, waren beim Italiener gut Essen und machten uns auf den Heimweg.

Fazit: Silvester in Köln muß man mal erlebt haben, aber wir machen es nicht mehr....