Saisonauftakt 2025 - Ostern in Bonn

Unsere erste Tour im neuen Jahr ging nach Bonn. Nach einem Zwischenstop am Mosel-Aussichtspunkt erreichten wir gegen Abend den Stellplatz am World Coference Center. !0 Stellplätze waren ausgewiesen - 25 Mobile waren da - bei 12.- Euro/ Nacht ohne Strom und V/E. Wir machten unsere obligatorische Erkundungstour und gingen zurück zum WoMo.

Samstagsging es dann mit dem Rad in die Innenstadt zur Tourist-Info. Dort machten wir auch eine Rundfahrt mit dem Bus (2 Std.) - sehr interessant. Unterwegs hatten wir Hunger bekommen und wir landeten bei Paulaner mit Schnitzel und Käsespätzle. Es folgte eine Verdauungspause am WoMo und ein ausgedehnter Spaziergang durch den Rheinauen-Park.

Sonntags gingen wir dann zu Fuß zum Schloß Poppelsdorf mit seinem botanischen Garten.

Auf dem Rückweg besuchten wir noch das ehemalige Regierungsviertel und die Adenauer-Statue. Beim Café Extrablatt bekamen wir Pizzabrot und Erdbeereis...

Montags schauten wir uns am Deutschen Museum noch einen TransRapid-Zug an und fuhren dann los nach Königswinter. Dort fuhren wir mit der Drachen-Zahnradbahn auf die Drachenburg. Nach einer kurzen Besichtigung ging es dann nach Unkel zur Entsorgung. Weil dort "nis los" war, fuhren wir weiter nach Linz / Rhein. Unterwegs schauten wir uns noch die berühmte Brücke von Remagen (bzw. ihre Überreste) an. Linz war größer, als gedacht. Nach einer Ortsbesichtigung fuhren wir mit der Fähre über den Rhein nach Kripp und wieder zurück zum Wohnmobil. Nach einem Eis und Essen beim Stürzer Brunnen machten wir uns auf den Heimweg. In Bingen machten wir nochmal Pause - es gab allerdings nichts Besonderes....


Vom 16. bis 18. Mai war FARK in Landsweiler-Reden angesagt FARK = Fantasy & Rollenspiele-Konvent

Die Veranstaltung war Samstag und Sonntag, wir sind schon Freitags etwa um 14.30 Uhr angekommen. Der Stellplatz war frei, wir parkten unseren Dicken und spazierten zum Itzenplitzer Weiher, den wir schon von Früher kannten. Nach einem Radler in der Fischerhütte gingen wir zurück zum WoMo.

Samstags und Sonntags waren wir auf der FARK unterwegs und ernährten uns von dem, was dort angeboten wurde. Natürlich habe ich etliche Fotos gemacht. Samstags gab es noch eine Parade und eine Feuershow. Am Sonntag machten wir zwischendurch einen Abstecher zur "Almhütte", dort gab es Currywurst und Getränke. Danach ging es nochmal zur FARK, wo auch am Sonntag zum Abschluss eine Cosplay-Parade stattfand - ein interessantes Wochenende.


Schon ein paar Tage später ging es wieder los - am darauffolgenden Freitag machten wir uns auf den Weg nach Isny / Allgäu. Unsere Tochter war dort kurz vorher und hatte uns von der herrlichen Gegend vorgeschwärmt. Außerdem kommt unser Dicker von dort (Dethleffs-Werk). Wir kamen um 14.30 in Isny an und fanden einen Platz auf dem Stellplatz untere Mühle. Nach der obligatorischen Runde durch den Ort gab es Essen beim Schwarzen Adler - XXL-Schnitzel und Kasspatzen - nicht gerade günstig, aber gut und reichlich.

Samstag: Spaziergang durch Isny, über die alte Stadtmauer, Schloß und Sauweiher zum 2. Frühstück in der Bäckerei "Einkehr". Nachmittags spazierten wir noch zum Segelflug-Gelände und gingen zum Faulenzen zurück zum Wohnmobil.

Sonntag - ein ereignisreicher Tag. Beim Frühstück Regen, aber schnell wieder besser. Wir fuhren los und machten kurz Halt an den Dethleffs-Werken. Danach fuhren wir weiter nach Lindau /Bodensee.  Lindau ist in meinen Augen eine der Wohnmobil-feindlichsten Städte, die ich bisher gesehen habe. Es gab nur PKW- Parkplätze mit Höhenbeschränkung. Trotzdem haben wir etwas weiter weg bei einer Wohnanlage einen - natürlich gebührenpflichtigen Parkplatz gefunden, der laut Schildern auch nur für PKWs war. Wir machten zu Fuß bei leichtem Regen eine Runde um den Hafen - Kommerz pur, deshalb gingen wir ohne weiteren Aufenthalt zurück zum WoMo.

Wir fuhren weiter nach Bregenz, wo wir trotz gegenteiliger Meldungen direkt einen Parkplatz gefunden haben, der am Wochenende auch noch kostenlos war. Wir spazierten durch den Ort zur Pfänder-Bahn und erlebten die nächste Überraschung: Trotz mäßigem Wetter hatten wir von oben eine gute Sicht auf den Bodensee und die Alpen. Auf dem Rückweg zum Wohnmobil bekamen wir beim Bäcker frische Brezeln und Pizza und wir fuhren dem noch jungen Rhein entlang weiter Richtung Liechtenstein. In Vaduz fanden wir am Rheinstadion einen Stellplatz. Offenbar hatte ein unachtsamer Zeitgenosse die Zahlstation umgefahren, so dass die Schranken offen standen und wir kostenlos übernachten konnten. Wir besichtigten die Stadt und verbrachten eine ruhige Nacht.

Montag: Wir hatten zwar gut geschlafen, waren aber schon um 6.30 Uhr wach und topfit. Nach dem Frühstück ging es direkt auf die Autobahn Richtung Süden, wo wir nach dem San Bernhardino-Tunnel eine kleine Pause machten. Danach fuhren wir weiter an den Lago Maggiore. Über Luino kamen wir nach Germignaga, wie zu erwarten war der Stellplatz belegt. Wir fuhren, wie beim letzten Mal, weiter nach Maccagno. Der dortige Stellplatz existierte allerdings nicht mehr. Irgendwie war auch das zu erwarten, wenn ich an das Verhalten der "Camper" vom letzten Mal denke. Frustriert fuhren wir weiter nach Laveno und setzten mit der Fähre ans andere Ufer über. Dort fanden wir in Verbania einen einfachen, aber günstigen Stellplatz. Zur Promenade waren es etwa 30 Minuten zu laufen und wir drehten eine Runde um den Hafen. Zurück am Stellplatz schauten wir uns noch die benachbarte Kirche an und gingen bei Lidl einkaufen. Dort gab es auch eine heiße Theke, das Abendessen war gerettet...

Dienstag - ein echter Urlaubstag ! Trotz Gewitter haben wir gut und lange geschlafen. Wir spazierten zum Fähranleger und durch die Altstadt und zwar bei bestem Wetter. Wir machten uns einen richtig gemütlichen Tag und gingen gegen Abend noch bei Esselunga einkaufen. Die Preise waren nicht unbedingt günstig, aber ich habe noch nie einen so sauberen und aufgeräumten Markt gesehen.

Mittwoch: Nach dem Frühstück fuhren wir weiter - nur 12 Kilometer nach Oggebbio. Der Stellplatz für 28.-Euro zzgl. Kurtaxe war fast perfekt. Allerdings waren die sehr enge und steile Zufahrt, sowie der Kassenautomat eine Herausforderung. Wir mussten alle möglichen Angaben über uns und unser Auto machen und der Automat verstand nur Italienisch und Englisch - aber wir haben es geschafft. Zu jeder Parzelle gehörte ein eigener Wasser- und Stromanschluss, sowie eine eigene Terrasse. 

Der Wermutstropfen: Offenbar verbringen auf diesem Stellplatz überwiegend Schwaben ihren Jahresurlaub und unterhalten sich von früh bis spät lautstark mit ihren Artgenossen. Der Platz an sich ist ziemlich abgelegen, weiter unten befindet sich - über einen steilen Pfad zu erreichen - eine kleine Badebucht. Zum Faulenzen ist dieser Ort ideal - wenn eben die Schwaben nicht wären... Immerhin wissen wir jetzt, dass Einer eine Eigentumswohnung in Ulm besitzt und wie es dort aussieht. Weiterhin haben wir erfahren, wie ein Anderer beim Wohnmobilkauf seine Prozente rausgeleiert hat...

Etwa um 17 Uhr gingen wir nochmal unter die Dusche. Da der Platz zwar wunderschön, aber ohne jede Art der Unterhaltung war, fuhren wir zurück nach Verbania. Dort wurden wir nett begrüßt und bekamen einen Stellplatz - mit Strom, aber ohne Schwaben. Ach ja - natürlich haben wir nichts gegen Schwaben - ich hätte es auch geschrieben, wenn es Bayern oder Sachsen gewesen wären.

Freitag: Dank eines Brückentages war der Platz nun voll. Wir verbrachten den Tag mit einem Spaziergang zum Ortsteil Suna, Eis essen und Faulenzen. Auf dem Stellplatz war es trotz voller Belegung erstaunlich ruhig.

Samstag: Markttag in Intra - der Ersatz für den verpassten Markt in Luino! Der Markt war zwar etwas kleiner, trotzdem haben wir eine Menge Geld ausgegeben und kehrten vollgepackt zum Stellplatz zurück. Dann bereiteten wir die Heimreise vor. Zunächst fuhren wir am Ufer entlang, Richtung Schweiz. Blödsinnigerweise gab es nirgendwo eine Parkgelegenheit und wir bekamen langsam Hunger. Schließlich fanden wir am Flugplatz Lorcano ein Hinweisschild auf ein "Ristorante Aeroporto" und fuhren dort hin. Es war die teuerste Pizza, die wir je gegessen hatten - wohl aber auch die Beste. Nach dem Essen fuhren wir weiter Richtung Gotthard. Wieder einmal haben wir den Stau umfahren und fuhren über den Pass, wo wir auch übernachtet haben. Sonntags fuhren wir dann über Basel und Frankreich zurück.  Schää war´s !


Mittlerweile hatte sich unsere Reiseverhalten geändert. Wir machten mittlerweile öfters Touren von etwa 10 Tagen, was wohl auch daran lag, dass wir keine Haustiere mehr hatten und ich den Entschluss gefasst hatte, mein Geschäft in absehbarer Zeit aufzugeben. So machten wir uns am 5.Juli, einem Samstag, auf den Weg nach Ostfriesland. Es war mittlerweile schon sowas wie eine Tradition, dass wir die erste Nacht in Köln verbrachten..

Sonntags fuhren wir dann weiter nach Leer, wo es wieder einmal regnete. Trotzdem drehten wir unsere Runden durch Hafen und Altstadt.

Montags fuhren wir weiter nach Ditzum - die Fischbrötchen vom letzten Mal hatten wir noch in Erinnerung. Wir fanden einen Stellplatz "Am Deich" und schauten uns den Ort an. Dabei gab es immer wieder kurze Regenschauer. Auch blöd: Montags gab es keine Schiffs-Rundfahrten und besonders schlimm: Der Fischstand war geschlossen !

Dienstag ging es dann weiter nach Holland, einige Leute sagen auch Niederlande dazu... Wir landeten in Sneek bei Camping de Domp am Jachthafen. Wie immer machten wir uns zu Fuß auf, um die Gegend zu erkunden. In der Stadt gab es viele Grachten und ein schönes Wassertor zu sehen. Dann ging´s zurück zum Wohnmobil. Nach einem kurzen Abstecher bei Action machten wir uns nochmal auf den Weg in die Stadt. Allerdings schließen die Geschäfte schon zwischen 17.30 und 18.00 Uhr, so wurde es ein kurzer Einkaufsbummel.

Mittwoch: Nach dem Frühstück und den Annehmlichkeiten eines Campingplatzes ging es weiter nach Zurich zum Stellplatz "Bank von Zurich" - nicht zu verwechseln mit Zürich / Schweiz. Es war ein kleines, verschlafenes Nest, das offenbar außer dem Wohnmobilstellplatz und einem Tanta-Emma-Laden nichts zu bieten hatte. So machten wir einfach mal einen Tag lang NIX.

Donnerstag vormittags machten wir uns über die A7 und eine etwa 30 km langen Strecke übers Meer auf den Weg nach Den Helder. Auf halber Strecke gab es einen Aussichtspunkt, an dem wir einen längeren Halt einlegten. In Den Helder fanden wir einen Stellplatz "Jachthaven Willemscord" für 17,50 / Nacht incl. WC, Dusche und Entsorgung. Es gab viel zu sehen, wie z.B. das Marinemuseum und wir machten wieder einmal 31000 Schritte....

Freitags ging es dann nach dem Entsorgen nach Amsterdam - Camping Zeeburg für 42.- Euro / Nacht. Unser Stellplatz war eher ein Behelfsplatz auf einer Ecke - aber was soll´s - Angebot und Nachfrage.... Mit der Tram fuhren wir in die Stadtmitte und machten eine Rundfahrt durch die Grachten. Danach waren wir noch Pizza essen. Während des Essens wunderte ich mich noch über die vielen Leute, die sich neben dem Lokal Selfies machten - dort befand sich das Sex-Museum, wie wir später gesehen hatten. Samstags fuhren wir nochmal mit der Tram in die Innenstadt. Dort waren wir im Nemo-Museum, besuchten einen Aussichtsturm und fuhren mit den kostenlosen Fähren zu verschiedenen Stadtteilen. Nach einem Besuch im Museums-Hafen und Spaghetti in China-Town ging es zurück zum WoMo - wir brauchten eine Pause. Da wir eine Tageskarte für die Tram hatten, fuhren wir gegen Abend nochmal zum Bahnhof und sahen dort den schönen Sonnenuntergang.

Sonntags ging es dann zum Entsorgen und nach Köln, wo wir am Adenauer-Ufer unsere letzte Nacht verbrachten. Am Neumarkt gab es noch eine Kroatische Platte, Montags ging es dann Richtung Heimat...


Der nächste Kurztrip ging wieder einmal nach Remich / Luxemburg. Eigentlich bräuchte ich darüber nichts mehr zu schreiben. Mittlerweile hatte ich mein Geschäft verkauft und unsere Dicker ist von der warmen Werkstatt auf einen Stellplatz in Zweibrücken umgezogen. Dort haben wir Strom und das Wohnmobil steht  überdacht auf einem umzäunten und alarmgesicherten Gelände. Außerdem hatten wir uns zwischenzeitlich E-Bikes angeschaffft - schließlich werden wir ja auch nicht jünger.

Was noch zu sagen wäre: In Luxemburg ist der öffentliche Personen-Nahverkehr komplett kostenlos! So sind wir mit dem Bus nach Luxemburg-Stadt gefahren. Dort sind wir auf die Tram zur Stadtmitte (Pfaffenthal) umgestiegen. Mit einer Zahnradbahn ging´s nach unten ins Tal und gegenüber mit dem Aufzug wieder hoch. Nach Stadtbseichtigung und Essen bei Pizza-Hut fuhren wir mit Tram und Bus zurück, machten in Hesperange eine Zwischenstop, auch dort gab es einen Personenaufzug, der wie alle anderen Fahrten auch kostenlos war. 


Wieder war´s das Fernsehen. Irgendwann hatte ich eine Dokumentation über die Leitz-Familie und Leica-Kameras gesehen. Dort ging es auch um ein Museum - unser nächstes Ziel. Wir fuhren samstags, 23.8. los Richtung Wetzlar. Der erste Stop war am erwähnten Leica-Museum, danach in die Stadt. Dort fanden wir auf der Lahninsel den ersten Stellplatz. Es folgte die obligatorische Runde durch die Altstadt und ein Essen beim Nobel-Italiener. Nach einer relativ ruhigen Nacht ging es am nächsten Morgen zur Tourist-Info. Danach versuchten wir, den angegebenen Goethe-Weg zu laufen, was wir aber aufgrund der schlechten Beschilderung schnell wieder aufgaben. Auch die anderen im Prospekt zu sehenden Sehenswürdigkeiten waren ein Flop. Die Wasserkaskaden am alten Friedhof sind nicht gelaufen und die Burgruine Kalsmund war geschlossen. Wenigstens bekamen wir beim Paulaner was zum Essen....

So fuhren wir montags nach dem Frühstück weiter nach Braunfels - den Tip hatte mit ein Kollege gegeben, der irgendwann mal dort war. Nach nur 15 Minuten Fahrt kamen wir an und fanden einen Platz für 3.- Euro. Wir besuchten das Schloß und spazierten zum "großen Weiher". Der ist zwar nichts besonderes, aber immerhin konnten wir dort einen Eisvogel beobachten. Später gab´s dann im Ort noch ein Eis und ein Besuch im Flötzinger-Biergarten.

Dienstag: Zwischenzeitlich hatten wir ein Schild gesehen, auf dem zu erfahren war, dass der "Stellplatz" nur zur Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit benutzt werden darf, außerdem war unser Parkticket abgelaufen. So fuhren wir weiter nach Weilburg. Der Stellplatz für 80 Mobile war geschottert und offensichtlich auch der Festplatz des Ortes - Aber 8.- Euro incl. Strom und Wasser waren durchaus ok. Wir erkundeten Altstadt und Schloßgarten und machten eine kleine Radtour um die Lahnschleife. Die Radwege sind dort eher suboptimal - wir machten beim Unfug-Kiosk Rast und besuchten später das Restaurant Poseidon - eine gute Wahl.

Mittwoch: Nach dem Frühstück ging es weiter nach Limburg, Stellplatz Lahncamping. Wir machten undere Tour durch den Ort und besuchten Altstadt und Dom. Später waren wir nochmal auf der anderen Lahnseite und konnten bei der Rückkehr miterleben, wie einige "Camper" diskutierten, weil man sich nicht an die Regeln hielt und mehrere Plätze beanspruchte - für Markise, Campingmöbel usw. - Kontrollen wären angebracht. Nun gut, uns betraf das nicht und wir verbrachten eine angenehme Nacht.

Donnerstag: Nach dem Frühstück fuhren wir den nächsten Stellplatz an - in Nassau, kostenlos. Aber dort war es nicht nur kostenlos, sondern auch trostlos, zudem regnete es, so fuhren wir weiter nach Bad Ems. Wir parkten am Straßenrand uns schauten uns das Kurviertel an. Eine Fahrt mit der Kurwaldbahn entpuppte sich als Flop, oben gab es nur einen überteuerten Biergarten. So machten wir uns wieder auf den Weg und landeten in Lahnstein, Wohnmobilhafen am Kränchen. Auch dieser Platz ist mehr Camping- als Stellplatz, viele verbringen offensichtlich ihren ganzen Urlaub hier. Wir machten einen Spaziergang entlang des Rheins und schauten uns die Altstadt an. Abendessen gab es bei den Rheinterrassen, wo wir am Nachmittag schon einmal waren.

Freitags machten wir zunächst einen Spaziergang entlang der Lahn und fuhren dann mit dem Rad nach Koblenz. Dort fuhren wir mit dem Aufzug hoch zur Festung Ehrenbreitstein. Natürlich haben wir nicht gewusst, dass wir "das komplette Paket" hätten buchen müssen. So hatten wir nur den Aufzug bezahlt und standen oben vor verschlossenen Türen - keine Aussicht, rein gar nichts - 12 Euro für die Katz !

Kaum zu glauben, wir waren nun erst eine Woche von Zuhause weg - es kam uns vor wie eine Ewigkeit. So ging diese Fahrt Samstags zu Ende.

Fazit: Wetzlar, Limburg, Bad Ems sind sehenswert, aber das war´s auch schon. Die Plätze entlang der Lahn waren vergleichsweise günstig, das Verhalten der Camper war so, wie man sie kennt. Laut Bewertungen der Camping-App jammern viele über die Sanitäranlagen, während Dickschiff-Camper mit PKW auf dem Hänger hier günstig Urlaub machen.


Herbstfahrt zu den Bajuwaren... Am 16. Oktober, 15 Uhr starteten wir unsere Herbstfahrt. Die erste Station war Nürnberg, Stellplatz Wöhrder See. Da wir schon etwas müde waren, gab es an diesem Tag nur noch einen kleinen Spaziergang zum See. Freitags fuhren wir, nach einem erneuten Spaziergang zum See, mit dem Bus zum Hauptbahnhof. Von dort ging es zum Hauptmarkt, zur Burg und zum Kettensteg. Nach der Rückfahrt zum Stellplatz spazierten wir noch eine Runde um den ganzen See - dann wurde es auch schon dunkel.

Samstag: Weiterfahrt nach Landshut, Stellplatz an der Isar. Auch hier folgten mehrere Runden durch die Stadt und ein gutes Essen baim Griechen (Nikolaidis).

Sonntags ging es dann nach dem Frühstück weiter zum Königsee. Wir kamen etwa um 15 Uhr an und machten uns gleich auf den Weg zum See. Mit dem Boot fuhren wir dann zu St. Bartholomä und drehten danach noch eine Runde durch den Ort.

Der Montag begann mit einem defitgen Frühstück mit Leberkas-Brezen. Danach spazierten wir zum Echostüberl und schauten den Touristenbooten zu. Später fuhren wir dann mit der Jennerbahn auf den Berg (45.-€/Person) und machten dort die 360 Grad-Wanderung. Bei guter Fernsicht stieg ich auch die paar Meter zum Gipfel hoch. Nach der Talfahrt spazierten wir noch zum "Malerwinkel" und durch den Ort Schönau. Auf dem Platz war um 20 Uhr absolute Ruhe.

Das Frühstück am Dienstag war nicht ganz so üppig, wie am Vortag. Nach dem Entsorgen fuhren wir weiter nach Ramsau, machten dort das obligatorische Foto vor der Kirche und holten uns in der Dorfbäckerei einen kleinen Imbiss - Die Backwaren schmeckten wie vor 50 Jahren... Danach ging es weiter nach Berchdesgaden. Dort bot der Campingplatz Allwealehen auch Wohnmobilstellplätze incl. Strom, WC und Dusche an. Mit dem Rad fuhren wir dann nach Berchdesgaden und machten unsere erste Ortsbesichtigung. Auf der Rückfahrt stellten wir fest, dass die steile Zufahrt zum Stellplatz auch für unsere E-Bikes eine Herausforderung darstellte. Der Tag endete dann mit den Annehmlichkeiten des Campingplatzes, inclusive Erlebnisdusche.

Mittwoch: Wir verlängerten um einen Tag und fuhren (dank Gästekarte kostenlos) mit dem Bus zunächst zum Hauptbahnhof und etwas später dann zum Obersalzberg-Dokucenter. Dort besuchten wir die Ausstellung über die NS-Zeit und einen ehemaligen Bunker. Nach der Rückfahrt in die Stadt besuchten wir noch den Kurpark und die Polizeistation aus "Watzmann ermittelt." Mit dem Bus fuhren wir dann nach Maria Gern - ein "Kalter", wie sich herausstellte. Kirche, Gasthaus, alles geschlossen, so dass wir mit dem gleichen Bus wieder zurückgefahren sind. 

Fazit: Wir haben in Berchdesgaden zwar 3 Euro pro Nacht mehr als am Königsee bezahlt, aber dafür Strom, WC und Dusche bekommen, dazu noch die Gästekarte... Hätten wir das früher gewusst, wären wir gleich hierher gefahren und hätten den Königsee mit dem Bus besucht. Mittlerweile ist das Kehlsteinhaus keine Option mehr für uns, wir hätten pro Person über 50 Euro zahlen müssen.

Und: Während noch vor einigen Jahren ordentlich und neutral über die NS-Zeit berichtet wurde, ist heute alles politisch korrekt aufgearbeitet...

Donnerstags ging es zunächst nach Bad Reichenhall, wo wir zu Fuß den Ort erkundeten. Danach fuhren wir weiter über Piding und den Chiemsee nach Rosenheim. Unterwegs hatten wir starken Regen und Wind, was aber in Rosenheim wieder besser wurde. Es folgte die Tour durch die Stadt und ein Essen bei Augustiner.

Freitags fuhren wir dann weiter nach München zur Allianz-Arena. Dort gab es einen Stellplatz mit Wasser, Entsorgung und Strom (...wenn man das Glück hatte, einen freien Anschluss zu finden). Wir besuchten den Fan-Shop und die Bayern-München-Erlebniswelt. Danach ging es mit der U-Bahn zum Marienplatz, von dort über den Viktualienmarkt (mit Leberkassemmel) und durch die Fußgängerzone. Wieder Regen, daher fuhren wir mir der U-Bahn zum Olympiapark und besichtigten dort noch das BMW-Zentrum. Danach fuhren wir zurück, Münchner Freiheit, Siegestor und wieder zum Marienplatz. Zurück auf dem Stellplatz war die Arena beleuchtet - wir hatten fertig. Samstags fuhren wir noch einmal in die Stadt, besuchten Friedensengel, Bavaria, Schloß, Residenz und Odeon-Platz. Immer wieder gab es kurze Regenschauer. Nach einem Radler im Badehaus und dem Abendessen bei Augustiner ging es zurück zum WoMo.  Sonntag Heimfahrt mit Tankstop in Fürstenfeldbruck.