Die 50. Fahrt - Saisonauftakt 2024
Obwohl es unsere 50. Fahrt war, war es doch in erster Linie der Saisonauftakt.
Wir fuhren am 22. März nach Trier zum Reisemobilhafen Treviris. Obwohl erst Mitte März, war der Platz schon fast voll. Nachts war es wegen eines benachbarten Jugendtreffs ziemlich laut, aber zu verkraften. Natürlich waren auch wieder einige Dickschiffe mit Hänger und zusäzulichem PKW unterwegs - wer´s braucht...
Bezahlt wurde alles mit einer Camp-Card, die man für Sonderleistungen wie Strom oder Wasser vorher aufladen musste.
Samstags fuhren wir dann mit dem Bus zur Porta Nigra und besuchten auch die Altstadt. Immer wieder gab es Regenschauer, bei denen wir in Kirchen oder Kaufhäusern Unterschlupf fanden. Das Amphi-Theater war geschlossen, dafür haben wir bei "Hermes" gut griechisch gegessen.
Ostertour nach Aschaffenburg
Ankunft Donnerstag, 15 Uhr bei schönem Wetter. Zunächst folgte der obligatorische Spaziergang durch die nähere Umgebung, der diese Mal etwas ausgedehnter ausfiel. Gegen 21 Uhr gab es auf dem Stellplatz eine kleine Haverie, bei der ein Wohnmobilfahrer wohl das andere Wohnmobil übersehen hatte. Trotzdem war es eine ruhige Nacht. Freitags gegen 4 Uhr Regen und Gas alle - warum passiert das immer so früh und bei Regen ?
Natürlich wurde das Wetter wieder besser - die Gasflasche war ja gewechselt. Wie besuchten den Schöntalpark, Mangolienhain, Ludwigsbrunnen, und die Großmutterwiese. Danach ging es durch die Stadt zu Pompejanum und zum Schloß, zur anderen Mainseite und noch eine Runde durch die Altstadt. Den Samstag gingen wir etwas ruhiger an, machten einen Einkaufsbummel und gingen danach in die Altstadt. Dort gab es Flammkuchen an der Sonnenuhr.
Sonntag: Zeitumstellung - Shitter voll... Noch vor dem Frühstück ging es zum Entsorgen ca. 500 Meter über den Festplatz. Die Entsorgungsstation ließ sich mit der Stellplatzkarte öffnen und sah verheerend aus. Warum müssen die Leute ihre Toilettenkassette am Frischwasser-Hahn spülen - das ist ekelig ! Nun, wir brauchten kein Frischwasser (....hätten wir auch nicht genommen...) und fuhren zum Frühstücken zurück auf den Stellplatz.
Nach dem Frühstück fuhren wir weiter nach Miltenberg, dort schauten wir uns den Ort an, aßen sehr gut im Restaurant Domus und verbrachten eine ruhige Nacht am Mainzer Tor. Die Touristen in sochen Orten sind eine Plage !
Montag: Zunächst fuhren wir nach Michelstadt und machten eine Runde durch die Altstadt. Für meinen Geschmack war der Ort zu sehr mit blau / gelben Fähnchen dekoriert - Ansichtssache... Wir sind dann weitergefahren nach Worms, dort gab es bei Kolb´s Biergarten, dem ältesten Gasthof von Worms, Knobibrot und Hähnchen - der Tag war gerettet und wir konnten nach Hause fahren.
Es folgten wieder zwei kleine Touren nach Thionville (F) und nach Bitche (F). Nach Thionville sind wir trotz Hochwasser-Meldungen gefahren, alles im grünen Bereich. Sowohl Bitsch und auch Thionville sind sehenswert, wir haben die üblichen Dinge gemacht: Spazieren, Einkaufen, gut Essen.
Die nächste Tour führte uns nach Dunkerque (F) - wir wollten mal wieder Wasser sehen. Nach einem kleinen Boxenstop in Schengen ging es nonstop nach Bray Dunes. Laut Camping-App gab es dort einen kostenlosen Stellplatz ca. 100 Meter vom Meer entfernt. Nach dem ersten Strandspaziergang gab es eine Portion Pommes (gefühlt eine ganze Tüte für 4.- Euro). Die Nacht verlief ruhig, bis wir gegen 8.30 Uhr von der Gendamerie geweckt wurden. Die Beamten machten uns klar, dass wir auf diesem Platz zwar übernachten dürfen, aber ohne Campingverhalten. Dazu gehören auch die Auffahrkeile. Wir erklärten, dass wir das nicht wussten, entfernten die Keile und gut war´s. Nach dem Frühstück fuhren wir weiter nach Dunkerque, etwa 20 Km zum Stellplatz "Aire de Camping Car". Der Platz war ziemlich schief, aber mit Keilen ging es. Die nächsten beiden Tage verbrachten wir mit Strandspaziergängen, Stadtbesichtigung und gutem Essen im IT, einem italienischen Restaurant (Tipp von Freunden).
Positiv: Man kann kilometerweit am Strand laufen - keine Absperrungen, keine Kassenautomaten, einfach schön.
Negativ: Sonntags war ein Marathonlauf. Viele PKWs parkten auf dem Stellplatz, Läufer pinkelten hinter Wohnmobíle.
Alles in Allem eine schöne Fahrt und wir wussten: Wir kommen wieder !
Es folgte eine weitere Tour nach Remich, diesmal hatten wir unsere jüngste Enkelin dabei und wir lernten jetzt auch einmal die vielen Spielplätze in dieser Gegend kennen.
Dann habe ich wieder einen neuen Begriff gelernt: Den Panikcamper. Diese Leute verschanzten sich auf einem umzäunten Stellplatz in ihrem Wohnmobil - mit Parkkralle und Alarmanlage, die gefühlt alle 10 Minuten losging...
Die nächste Tour führte nach Niederwürzbach, einem kleinen Ort im Saarland. Zunächst war Trauerstimmung am Kiosk, weil Deutschland aus der WM geflogen war. Dafür ging der Krach morgens kurz nach 8 Uhr wieder los, mit Hundegebell und Geschrei.
Meine Erfahrung: Es gibt Orte, da kann man was sehen und es gibt Orte, da hat man seine Ruhe - beides ist in Niederwürzbach nicht der Fall...
So fuhren wir, mit kurzem Zwischenstop in Homburg, nach Bexbach. Zu unserer Überraschung fand dort gerade das Jahrestreffen der Schiebetüren-Fetischisten (Kastenwagen) statt. Im Ort gab es nichts Besonderes, wir gingen noch kurz zum Monte Barbara und dann wieder zum Fest, das mit Lasershow und Musik bis spät in die Nacht ging. Eigentlich mag ich die Kastenwagen-Camper nicht. Ich bin seit vielen Jahren selbstständig und schrecke jedesmal auf, wenn ich die Schiebetür höre, weil ich immer Angst habe, dass der Paketdienst vor der Tür steht. ABER: Diese Leute waren nett, gut drauf und es machte richtig Spaß, mit ihnen zu feiern. Auch die Privatparty unseres Platznachbarn mit lauter Musik und Gegröhle störte uns nicht - vielmehr hat auch das Spaß gemacht und wir würden das gerne wiederholen.
Enkirch - das perfekte Beispiel, dass Menschen nicht mit Freiheiten umgehen können...
Ankunft Freitagnachmittag - mit Moped auf dem Hänger. Da in Enkirch eigentlich jeder macht, was er will, war das auch kein Problem. Der Platz kostete 10 Euro plus Kurtaxe. Nach der obligatorischen Runde durch den Ort gab es noch einen Radler am Ankerplatz und wir lernten die freundliche Platzwärtin kennen. Samstag hatten wir Regen und wir verbrachten einen ruhigen Tag mit mehreren kleinen Spaziergängen. Problem: Auf dem Stellplatz wird nicht kontrolliert, wer was macht. So kommt es vor, dass Camper mit ihren 9-Meter-Dickschiffen plus Hänger auf drei Stellplätzen stehen und eben nur einen bezahlen. Den vierten Stellplatz nimmt dann der PKW ein, der auf dem Hänger mitgebracht wurde. Natürlich wird mit diesem PKW überall hingefahren - auch um Entleeren der WC-Cassette....
Sonntags dann Moped-Wetter ! Wir fuhren an der Mosel entlang nach Cochem und machten dort einen ausgiebigen Stadtbummel. In Ediger besuchten wir ein Schlamm-Volleyball-Turnier und fuhren dann über Zell, Traben-Trarbach und Bernkastel-Kues zurück
Im Juni hatten wir´s versprochen - wir kommen wieder... so fuhren wir am 15. August los, zunächst nach Luxemburg zum Tanken, dann über Brüssel nach Dunkerque. Dieses Mal fuhren wir direkt an die Bastion 28 und machten unseren ersten Spaziergang entlang der Nordsee.
Tag 2: Nach dem Frühstück zum Entsorgen, dann ging´s weiter nach Calais / Bleriot-Strand. Zunächst hatten wir noch leichten Regen, der sich aber schnell wieder verzog. Kurios: In unmittelbarer Nachbarschaft befinden sich ein Campingplatz, ein Wohnmobil-Stellplatz und ein Parkplatz für etwa 400 Autos. Dort standen einige Wohnmobile und wir stellten uns einfach dazu. Wir machten unseren Rundgang durch die Stadt und blieben dann bis zum Sonnenuntergang am Strand. Die Wohnmobile standen immer noch, es waren sogar noch einige dazugekommen. Also blieben wir auch über Nacht auf dem kostenlosen Platz.
Noch kurioser fanden wir, dass am nächsten Morgen dann ein Bäcker auf den Platz kam, der uns mit frischen Brötchen und Crossiants versorgte. Noch eine Kuriosität haben wir am Abend zuvor am Strand gesehen: Ein riesiger Drachen auf einem LKW-Fahrgestell drehte auf der Strandpromenade seine Runden. Das Viech spuckte Feuer und Rauch und auf seinem Rücken war Platz für etwa 20 Leute, die diese Rundfahrt mitmachten. Am Strand selbst war auch ein riesiger Spielplatz für alle Altersgruppen.
Tag 3: Wir fuhren weiter zum Cap Griz Nez, schauten uns dort den Leuchtturm an, dann ging es weiter nach Bologne sur Mer. Kurz vor dem Ort beim Napoleon-Denkmal fanden wir einen Imbisstand, an dem wir erstklassige Burger und Fritten bekamen. Der Stellplatz in Bologne sur Mer war belegt, deshalb sind wir weitergefahren und haben in Quend einen Platz gefunden. In Quend selbst gab es nichts Besonderes, ausser einigen Campern, die offensichtlich ihren Jahresurlaub hier verbrachten und sich auf dem ohnehin engen Platz breit gemacht hatten. Uns störte das nicht sonderlich, wir hatten nicht vor, länger zu bleiben.
Am Tag 4 fuhren wir nach dem Frühstück weiter und fanden einen schönen Stellplatz mit Entsorgung in Le Crotoy. Hier machten wir uns einen gemütlichen Tag mit Ortsbesichtigung und Strandspaziergang. Auch hier gab´s eine Frittenbude, die in einer alten Scheune stand - auch das bei uns undenkbar...
Tag 5: Le Tréport. Ein schöner Stellplatz für 11 Euro incl. Strom. Auf dem Weg in den Ort fanden wir eine Tourist-Info, in der wir von einer netten Mitarbeiterin umfassend und perfekt beraten wurden. Im Ort gab es neben etlichen Geschäften auch eine Standseilbahn auf die Steilküste, deren Benutzung auch kostenlos war. Abends sind wir dann nochmal zum Leuchtturm spaziert und haben die beleuchteten Felsen der Steilküste bewundert.
Tag 6 begann mit Regen und zwangsläufig mit einem Eberhofer-Krimi im Fernsehen (eine absolute Ausnahme). Nachmittags war das Wetter besser und wir gingen zu Fuß nach Mers-les-Bains, einem ehemaligen Kurort der Schönen und Reichen. Anschließend machten wir noch eine Tour durch Le Tréport und kauften einige unnötige Dinge.
Tag 7: Weiterfahrt nach Ault, wo wir zwar keinen Stellplatz, aber eine schöne Landschaft vorfanden - nur mit der Sauberkeit war das so eine Sache.... Auf der Weiterfahrt nach Berck sur Mer machten wir noch einen Halt bei Lidl und Action. In Berck sur Mer fanden wir einen Stellplatz bei den Dünen, der 11 Euro kosten sollte. Ein offenbar genervter und ziemlich unfreundlicher deutscher Camper konnte - oder wollte uns keine Auskunft geben, wo wir den Platz bezahlen müssen. Dank Übersetzungs-App fanden wir heraus, dass ein Gemeinde-Mitarbeiter oder die Polizei zu Kassieren kommen. So sind wir durch die Dünen marschiert und bei starkem Wind entlang des Strandes bis in den Ort gelaufen. Dort fanden wir eine Einkaufsstraße - speziell für Touristen und entsprechend teuer. Auf dem Rückweg, mittlerweile war Ebbe, sahen wir eine große Menschenansammlung an "unserer" Düne. Beim Näherkommen sahen wir auch den Grund dafür. Auf den Sandbänken tummelten sich viele Seehunde, die wir in freier Wildbahn nich nicht gesehen hatten. Später sahen wir hier auch noch einen schönen Sonnenuntergang.
Tag 8: Zunächst ging es nochmal zum Strand, wieder Ebbe, wieder Robben, wieder unzählige Menschen, von dnen sich einige auch durch die einsetzende Flut nicht beirren ließen. Da sich weder Gemeindearbeiter, noch Polizei sehen ließen, sind wir nach dem Entsorgen weitergefahren. Nach kurzen Stops an der bekannten Frittenbude bei Bologne sur Mer und in Cap Blanc Nez kamen wir wieder in Calais auf dem bekannten Parkplatz an. Den restlichen Tag verbrachten wir am Bleriot-Strand.
Tag 9 / 10: Nach dem Frühstück fuhren wir zurück nach Dunkerque, Bastion 28 und machten uns eine gemütliche Zeit. Samstags leisteten wir uns noch ein gutes Essen im uns bekannten IT und ließen den Tag mit einem weiteren Eberhofer-Krimi ausklingen. Am nächsten Morgen ging es dann zurück in die Heimat - die Arbeit ruft...
Nachdem wir ALLE Eberhofer-Krimis mehrfach gesehen hatten, mußten wir uns den Ort des Geschehens mal anschauen. Abfahrt war Donnerstag, 19.9., etwa um 10 Uhr. Es ging über Stuttgart und München nach "Niederkaltenkirchen", das eigentlich Frontenhausen heißt. Dort fanden wir auch direkt den "Franz-Eberhofer-Kreisel" und einen Stellplatz etwa 300 Meter entfernt. Der einfache Stellplatz war kostenlos, nur Strom kostete 50 Cent/kw. Direkt am Kreisel befand sich auch ein kleiner Info-Stand, wo wir auch eine Broschüre mit den einzelnen Drehorten bekamen. Natürlich haben wir uns direkt auf den weg gemacht und haben uns die einzelnen Drehorte angeschaut.
Nach einer ruhigen Nacht - wir waren alleine auf dem Platz gingen wir am nächsten Morgen noch einmal in den Ort und kauften uns in der Fernseh-Metzgerei die obligatorische "Leberkas-Semmel", bevor wir unsere Fahrt fortsetzten.
Nächste Station war Landshut - hier arbeitet Eberhofers Chef... Der Stellplatz an der Isar war komplett belegt, deshalb stellten wir uns - wie einige Andere auch - auf den Parkplatz und zahlten unsere Übernachtungsgebühr am Automaten. Nach einem ersten Stadtbummel und einem Bier im "Stadelheim" landeten wir etwas später beim Augustiner hinter der Martins-Kirche - eine gute Wahl bei Bauerng´röstel und Kirchenteller...
Der Samstag begann mit einem Ausflug zum anderen Ufer, dort besuchten wir das Kloster St. Sebastian. Danach ging es wieder zurück nach Landshut zur Burg Trausnitz und zurück zum Wohnmobil.
Sonntags konnten wir nach dem Entsorgen einen "regulären" Platz ergattern und fassten spontan den Entschluss, noch einen Tag länger in Landshut zu bleiben, den wir dann mit Faulenzen und einem Essen im Pallas verbrachten.
Nächste Station war Nürnberg. Die Suche nach einem Stellplatz war nicht gerade einfach. Zwar fanden wir einen freien Platz am Volkspark, der sollte aber am nächsten Morgen ab 7.00 Uhr wegen Bauarbeiten geräumt sein... Wir parkten da und fuhren mit dem Bus ins Zentrum und liefen kreuz und quer durch Altstadt und Burg. Nach etwa 18000 Schritten ging es dann mit dem Bus zurück zum WoMo. Die Suche nach einem Stellplatz ging weiter... Nachdem wir 3 weitere Stellplätze angefahren hatten, beschlossen wir "zur Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit" auf einem öffentlichen Parkplatz am Wöhrder See zu übernachten.
Nach einer unruhigen Nacht - es tobte ein heftiges Gewitter - sind wir dann am nächsten Morgen auf den Stellplatz am Dutzendteich umgezogen. Zwar waren wir vorher schon einmal da - aber bei Tageslicht machte der Platz einen wesentlich besseren Eindruck als bei Dunkelheit. Erst bei einem Spaziergang um den "Silbersee" stellten wir fest, dass wir uns auf dem ehemaligen Reichtagsgelände befanden, das wir dann auch mit dem Rad besichtigten. Einige Gebäude aus der NS-Zeit standen noch und wir bekamen einen Eindruck des Größenwahns dieser Zeit. Später fuhren wir dann mit dem Rad in die Innenstadt, besuchten das Eisenbahnmuseum und nochmal die Altstadt. Zum Essen landeten wir beim "Oberkrainer" am Hauptmarkt - das Lokal können wir guten Gewissens weiterempfehlen.
Mittwochs fuhren wir dann wieder Heim - mit Zwischenstop bei IKEA - wie schon erwähnt, die Arbeit....
Wieder einmal war es ein Zufall. Ein Kollege hatte Fotos in seinem WhatsApp-Status - Fotos, die mir gefallen haben. Auf die Frage "wo ist das" kam die Antwort: Rothenburg ob der Tauber - da mussten wir hin.
Ankunft war etwa um 14.30 Uhr - und es ging direkt in die Altstadt. Wir machten eine Runde über die Stadtmauer, besuchten historische Gewölbe und das Weihnachtsmuseum von Käthe Wohlfahrt. Danach ging es erst einmal zurück zum WoMo. Dort gab es Lachs auf Spinat mit Pariser Kartöffelchen. Auch das muß einmal erwähnt werden - auch wenn wir nicht im Restaurant essen, leben wir nicht von Dosenfutter... Danach ging es nochmal in die Altstadt.
Am nächsten Morgen machten wir nach einer frostigen Nacht einen Spaziergang entlang der Tauber. Wir besuchten auch noch den Burggarten, einen Weihnachtsladen und einen Flohmarkt. Danach gab es Burger - nicht gerade billig, aber sehr gut.
Nach dem Essen gingen wir nochmals zur Stadtmauer und genossen die schöne Aussicht vom Röderturm. Auf dem Stellplatz konnten wir dann miterleben, wie ein Wohnwagen-Camper auf dem Wohnmobil-Stellplatz verzweifelt nach Strom gesucht hat - die Anschlüsse sind dort nicht gerade zahlreich. So klopfte er an jedes Wohnmobil, das am Strom angeschlossen war. Offenbar war er irgendwann auch erfolgreich, denn plötzlich war Ruhe auf dem Platz. Wir hatten im Restaurant Rhodos einen Tisch bestellt und genossen unsere Hausplatte mit Knobi-Brot in einem schönen Lokal. Vollgefressen und vollgesoffen ging´s dann zurück zum WoMo.
Am nächsten Morgen: Der aufdringliche Wohnwagenmann (der am Vortag noch ein Ehepaar genötigt hatte, mit ihm die Plätze zu tauschen, weil sein Kabel zu kurz war) war um 8 Uhr schon wieder verschwunden - wozu der ganze Aufwand ? Nach dem Frühstück Entsorgen und Weiterfahrt nach Kirchberg / Jagst. Dort fanden wir einen kostenlosen Stellplatz mit kostenlosem Strom - auch eine Seltenheit. Wir besichtigten den Ort und fuhren nach einer ruhigen Nacht zurück.
Zum Saisonende hatte ich endlich auch mal die Zeit gefunden, etwas für unsere Sicherheit zu tun.
An den vorderen Türen habe ich stabile Metallösen befestigt, an denen ich mit Stahlseilen und Gurtschloß die Türen von innen verriegeln kann. Auch an den Tür zu Wohnbereich und Heckgarage habe ich Stahlseile installiert, die man einfach mit Gurtschlössern schließen und im Bedarfsfall schnell wieder öffnen kann. Außerdem habe ich noch einen Griff an der Eingangstür befestigt, der abschließbar ist und zusätzliche Sicherheit - auch beim Ein- und Aussteigen bietet. Schließlich werden wir ja nicht jünger.
Trotzdem: Es ist ein Wohnmobil mit Kunststoff-Fenstern - wenn Einer wirklich rein will, dann kommt er auch rein.
Wieder einmal war es nix mit dem Saisonende. Das WoMo stand wie immer eingeräumt in unserer Werkstatt und so fuhren wir am 28. Dezember spontan noch einmal nach Dunkerque.
Wie zuvor parkten wir an der Bastion 28 und machten unsere Tour durch die Stadt. Der Weihnachtsmarkt war noch geöffnet, ebenso wie die Weihnachtsausstellung im Rathaus - absolut sehenswert und anders als in Deutschland - ohne Geld. In der Stadt gab es auch eine herrliche Weihnachtsbeleuchtung. Essen bei IT - perfekt, wie immer. Nach einer weiteren Nacht und einem enttäuschenden Besuch im Einkaufszentrum fuhren wir weiter nach Gravelines. Dort gab es einen Stellplatz für 4.- Euro/Nacht, eine schöne Altstadt mit vielen Kanälen und ein nachgebautes Wikingerschiff.
Am nächsten Morgen fuhren wir dann weiter nach Calais, dort war es jedoch ziemlich trostlos, so dass wir nach einem kleinen Imbiss an einer Frittenbude wieder zurück nach Dunkerque gefahren sind.
In der Silvesternacht war es an Bastion 28 sehr windig, so dass wir zum Dock 28 "geflüchtet" sind. Da in Frankreich private Feuerwerke verboten sind, erlebten wir den Jahreswechsel ziemlich ruhig bei Wind und einem Feuerwerk in weiter Ferne.
Der Neujahrsmorgen startete mit einem Bratwurst-Frühstück, danach Entsorgen und wir machten uns Richtung Heimat auf. In Namur machten wir noch einen kurzen Zwischenstop und machten einen kurzen Spaziergang durch die Stadt. Es war feucht und kalt, die Geschäfte waren geschlossen, deshalb sind wir auch nach kurzer Zeit weitergefahren. Wir hatten noch einen Tag Zeit, deshalb fuhren wir nach Remich, freistehen "in der Dell" und Dönerteller vom Orient-Kebap.
Nach einer ruhigen Nacht der übliche Einkauf an der Tanke - Sprit und Kaffee, kurz zu Action, danach zu IKEA Saarlouis und nach Hause.